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Halitose (Mundgeruch) der Kontaktkiller ein Leiden, das geheilt werden kann. PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Juli 2007

Halitose (Mundgeruch) der Kontaktkiller ein Leiden, das geheilt werden kann.

Es ist fast ein ein Tabu über Mundgeruch zu sprechen. Es ist vielen peinlich darüber zu sprechen, gerade mit dem Zahnarzt, der ein wichtiger Ansprechpartner ist.

Aber es eins ist sicher, die Halitose ist zwar unangenehm aber mehr als menschlich, bedenkt man, dass fast jeder zweite Erwachsene daran leidet.

Die Halitose ist heilbar, natürlich nicht mit Mundwassern oder ähnlichem.

Die Ursachen der Halitose:


Es glauben zwar immer noch viele Menschen, dass die Halitose im Magen entsteht, aber in über 85% der Fälle ist die Ursache im Mund oder im Rachen zu suchen.

Im Mund-Rachenraum leben mehr als 300 verschiedene Bakterienarten, es werden übrigens immer mal wieder neue unbekannte Arten entdeckt. Von diesen vielen Arten sind ungefähr 80 an der Geruchsbildung beteiligt. Die Bakterien, die Eiweiße zersetzen sind in der Regel an der Geruchsbildung beteiligt. Eiweiße kommen in unserer Nahrung und im Speichel ständig vor. Die Bakterien bekommen also ständig Nachschub.

Werden die Eiweiße zersetzt werden Schwefelverbindungen frei, die dann den Geruch erzeugen.

Dieser Eiweiß Abbau ist ein ganz normaler, physiologischer Vorgang, der nicht zur Halitose führen muss. Ob nun ein Geruch entsteht ist selbst nicht von der entstandenen Menge der Schwefelverbindungen abhängig. Es muss aber ein Gleichgewicht zwischen den Bakterien bestehen, wird dieses gestört, wie bzw. bei der Schwächung des Immunsystems, so kann der Geruch entstehen.

Natürlich können sich die Bakterien verstecken. Beliebt ist das Versteck am Zungengrund (der Teil der Zunge, die in den Rachen ragt). Hier können tiefe Furchen sein, in denen sich die Mikroorganismen verstecken. Beliebte Verstecke sind aber auch tiefe Zahnfleischtaschen, mangelhaft passende Zahnkronen, Zahnzwischenräume, kariöse Läsionen. Alles Dinge, bei denen der Zahnarzt der erste Ansprechpartner sein sollte.


Die Diagnose der Halitose:

Allein der Glaube daran an Mundgeruch zu leiden, kann Probleme verursachen. Das Selbstbewusstsein stark einschränken. Wir wissen, dass viele davon überzeugt sind, ohne das Mundgeruch besteht. Eine so genannte Halitophobie liegt vor. Für diese Halitophobiker ist es wichtig eine objektive Messung des Mundgeruchs zu haben, denn nur damit kann man überzeugt werden.

Es gibt verschiedene Messgeräte bzw. Einmaltests um objektive Ergebnisse zu erhalten.

Wichtig aber ist die fachlich fundierte Analyse des Grundes des Geruchs.

Hier ist und bleibt der Zahnarzt der wichtigste Ansprechpartner.

Es hilft kein bisschen mit Kaugummis oder anderen Geruchsüberdeckern gegen die Halitose zu arbeiten wichtig ist den Grund zu erkennen.


Die Therapie der Halitose

Die Therapie ist immer individuell. Hat sich in einem individuellen Test wirklich gezeigt, dass objektiv eine Halitose vorliegt muss der Grund des Mundgeruchs behandelt werden.


Auch hier gilt: Wer anfängt hat die Hälfte schon geschafft. Sprechen Sie mich an.

Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mundgeruch

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. Juli 2007 )
 
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